Wohnbaustadträtin und Vizebürgermeisterin Kathrin Gaál sowie Bürgermeister Michael Ludwig präsentieren das 1. Wiener Wohnbaumprogramm

13.07.2021


Als internationaler Vorreiter im geförderten Wohnbau setzt die Stadt Wien durch das 1. Wiener Wohnbaumprogramm ein Zeichen für Klimaschutz.


Unter dem Motto Naturbanes Wohnen mit Holz kommt vor allem klimaschonenden Maßnahmen eine übergeordnete Rolle zu. Rund 1.000 Wohneinheiten werden in der laufenden Legislaturpersiode in Holz- und Holzhybridbauweise entwickelt.


Das Programm zeichnet sich durch folgende Themenschwerpunkte aus:

  • Stärkung der Klimaresilienz – Maßnahmen zur Begrünung, Kühlung, Beschattung und Durchlüftung des Quartiers
  • verstärkter Einsatz von Holz – als natürlicher und stetig nachwachsender Rohstoff und zur Stärkung von heimischen Betrieben
  • Digitalisierung nutzen – Abwägen von bestmöglichen Ausführungsoptionen durch Computersimulation
  • Alternative Energieversorgung – Nutzung von erneuerbaren Energiequellen; ein Schritt in Richtung Klimaneutralität


Dazu wickelt der wohnfonds_wien bereits im Herbst 2021 den ersten Bauträgerwettbewerb ab. Auf 6 Standorten – zwei im 21. und vier im 22. Bezirk – sind jeweils zwischen fünf und 50 Wohneinheiten vorgesehen.

17., Geblergasse 11
17., Geblergasse 11

21.06.2021


Die Gewinner des 35. Stadterneuerungspreises stehen fest. 5 geförderte Projekte wurden mit Güteziegeln ausgezeichnet.


Der Güteziegel in Gold ging an das innovative Projekt SMART BLOCK Geblergasse 11+13 in Hernals. Erstmals wurde ein nachhaltiges Anergienetz in einem gründerzeitlichen Häuserblock implementiert.


Zeininger Architekten konnten als Planer und Miteigentümer einer der Liegenschaften mit den Partnern Hollinsky & Partner ZT-GmbH, TB Käferhaus GmbH, Prause iC ZT-GmbH, Profitbau GmbH und SOLO Bau KG ein zukunftsweisendes Projekt umsetzen, das vom wohnfonds_wien begleitet wurde.


Auch der silberne Güteziegel in dieser Kategorie ging an ein gefördertes Projekt: die Braunhirschengasse 7 in Rudolfsheim-Fünfhaus.

Weitere Auszeichnungen wurden an den Goethehof - einen Gemeindebau in der Donaustadt, an das Objekt Leystraße 81 in der Brigittenau und die Voltagasse 53 in Floridsdorf vergeben.


Herzlichen Glückwunsch!




Ausstellung „Das neue VILLAGE IM DRITTEN ‒ Ökologie hat Vorrang“
BV Erich Hohenberger, GF DI Gregor Puscher, Vizebürgermeisterin und Wohnbaustadträtin Kathrin Gaál und stv. GF Dieter Groschopf
BV Erich Hohenberger, GF DI Gregor Puscher, Vizebürgermeisterin und Wohnbaustadträtin Kathrin Gaál und stv. GF Dieter Groschopf

17.06.2021


Die Ausstellung „Das neue VILLAGE IM DRITTEN ‒ Ökologie hat Vorrang“ präsentiert die Ergebnisse der ersten der beiden Bauetappen. Die breite Öffentlichkeit kann sich vor Ort in einer Industriehalle einen Überblick über das zukünftige Stadtquartier machen. Zu sehen sind: Ausstellungstafeln zur Quartiersentwicklung und zu den geförderten und freifinanzierten Neubauprojekten, Filme und ein Modell.


Eckdaten der Ausstellung:

Alte Plechaty-Halle (ehemalige Aspanggründe)

Zugang gegenüber Otto-Preminger-Straße 17, 1030 Wien

 

von 21.6.2021 bis 15.7.2021

Mo, Di, Mi, Fr 11:00 bis 17:00 h

Do 11:00 bis 19:00 h

Der Eintritt ist frei!

Bauträgerwettbewerb „Village im Dritten“ abgeschlossen
Das Village im Dritten
Das Village im Dritten

27.05.2021


Der wohnfonds_wien wickelte auf den ehemaligen Aspanggründen am Landstraßer Gürtel einen Bauträgerwettbewerb für sechs Bauplätze ab, aus dem rund 800 geförderte Wohnungen hervorgehen. Auf dem Areal, mit einer Gesamtgröße von rund 11 ha, entsteht im Rahmen einer Kooperation des wohnfonds_wien und der ARE Austrian Real Estate bis 2026 ein neues, ökologisch nachhaltiges Stadtquartier. Dieses wird schlussendlich mit rund 1.900 Wohnungen mehr als 4.000 Menschen ein neues Zuhause bieten.

Durch den Bauträgerwettbewerb werden neben klassisch geförderten Wohnungen auch besonders günstige SMART-Wohnungen, Gemeindewohnungen NEU, spezielle Wohnformen für Alleinerziehende, Wohngemeinschaften für junge Menschen sowie ein Baugruppenprojekt auf den Weg gebracht. Zahlreiche Gemeinschaftsangebote, eine maßgeschneiderte Infrastruktur mit Geschäften und Lokalen in belebten Erdgeschoßzonen sowie ein großzügiger Grünraum runden das Angebot ab. Oberste Prämisse beim vorrangig autofrei konzipierten Areal: die ökologisch nachhaltige Quartiersentwicklung als Reaktion auf den Klimawandel.


Link zum Folder

Novelle der Sanierungsverordnung 2008
Pläne auf einem Tisch
Sanieren zahlt sich aus

03.05.2021


Mit der Anfang Mai 2021 in Kraft getretenen Novelle der Sanierungsverordnung wird Wiens Vorreiterposition beim Thema Klimaschutz, klimaschonende Maßnahmen und Nachhaltigkeit aufgrund der hohen Qualität und Innovationskraft des Wiener Wohnbau-Modells noch einmal kräftig ausgebaut.

„Neben Leistbarkeit von Wohnungen und Lebensqualität ist Wien auch beim Thema Klimaschutz seit vielen Jahren international führend. Besonders erfreulich ist, dass das Interesse an unseren vielen Klimaschutz-Maßnahmen in den vergangenen Jahren noch einmal deutlich gestiegen ist“, so Vizebürgermeisterin und Wohnbaustadträtin Kathrin Gaál.

„Am Gebäudesektor, vor allem bei den Bestandsbauten, haben wir einen großen Hebel für CO2-Einsparungen. Durch die Reform der Wiener Sanierungsverordnung werden maßgeschneiderte Konzepte ermöglicht, um hier einen großen Schritt zum Ziel der CO2-neutralen Stadt machen zu können“, so NEOS-Wohnbausprecherin Selma Arapovic.

Eckpfeiler der Sanierungsverordnung

  • Förderung eines Sanierungskonzeptes:

Erstmals wird bereits das Erstellen eines Sanierungskonzepts gefördert. Damit Sanierungsleistungen von Beginn an besser vorbereitet werden können, werden Sanierungskonzepte mit bis zu 5.000 Euro und mit bis zu 50 Prozent der nachgewiesenen Kosten gefördert.

  • Umstellung auf Einmalzuschüsse:

Um die Attraktivität und die Planbarkeit zu erhöhen, werden bestimmte Förderungen nun als Einmalbeträge ausgezahlt und nicht mehr – wie früher – als

Zuschüsse für die Kreditrückzahlung überwiesen.

  • Umrüstung auf effizientere alternative Energiesysteme:

Der Tausch von Heizsystemen wird nun noch stärker gefördert; die Förderung wird von 30 Euro auf 50 Euro pro Quadratmeter Nutzfläche erhöht. Und der

maximale Fördersatz wird von 30 Prozent auf 35 Prozent erhöht.

  • Erhöhung der Förderzuschüsse:

Die Höhe der zwei höchsten Förderstufen wird bei der thermisch-energetischen Wohnhaussanierung von 170 auf 190 Euro bzw. von 130 auf 140 Euro pro

Quadratmeter Nutzfläche erhöht.


Konkrete Informationen zu den einzelnen Punkten der Novelle gibt es bei der „Hauskunft“, der kostenlosen Servicestelle des wohnfonds_wien rund ums Sanieren. Als „Sanierungsberatung für Häuser mit Zukunft“ begleitet sie alle, die Häuser sanieren wollen, unabhängig ob Ein- oder Mehrfamilienhaus, mit oder ohne

Förderung.

Informationen gibt es via Mail, Hotline und im Internet unter: office@hauskunft-wien.at / www.hauskunft-wien.at / 01 402 84 00 (aktiv von Montag bis

Donnerstag von 9–15 Uhr und am Freitag von 9–12 Uhr).

Sanierungsoffensive - die Blocksanierung wird wieneu
Vizebürgermeisterin, amtsführende Stadträtin für Wohnen, Wohnbau, Stadterneuerung und Frauen Kathrin Gaál und GF des wohnfonds_wien, Gregor Puscher

14.12.2020


Die Blocksanierung wird seit 1989 als Instrument eingesetzt, die städtebauliche Situation in dicht bebauten Stadtteilen zu verbessern. Der wohnfonds_wien beauftragt fachkundige Teams mit der Entwicklung von städtebaulichen und gebäudebezogenen Konzepten für „Grätzl“ mit rund 100 Liegenschaften. Ziel ist es, für alle Beteiligten Anreize zu schaffen, die Wohn- und Lebensqualität im dicht verbauten Gebiet zu verbessern.


Bereits im September 2020 hat unsere Präsidentin, Vizebürgermeisterin,

amtsführende Stadträtin für Wohnen, Wohnbau, Stadterneuerung und Frauen Kathrin Gaál den Start der Sanierungsoffensive „Wir SAN Wien“ angekündigt.


Mit wieneu soll diese Aufwertung bestehender Grätzln frischen Wind bekommen. Aktuelle Themen wie die „klimaresiliente und klimaneutrale Stadt“ haben es notwendig gemacht die Blocksanierung neu aufzusetzen. Nachhaltige Wohnhaussanierungen und Initiativen im Bereich wie z. B. Energieversorgung, Begrünung oder Mobilität stehen im Zentrum der neuen Initiativen. 2021 starten wir mit den ersten Gebieten.

25 Jahre BTW - Die Ausstellung
25 Jahre BTW - Die Ausstellung

17.11.2020



Von 8. September bis 22. Oktober 2020 war im ehemaligen Sophienspital die Ausstellung zum Jubiläum „25 Jahre Bauträgerwettbewerbe“ zu sehen. Die IBA_Wien zeigte parallel dazu ihre Zwischenpräsentation „Wie wohnen wir

morgen?“.


Wenn Sie die Schau verpasst haben, können Sie das jetzt nachholen - der Film zur Ausstellung steht ab sofort zur Verfügung. Als „Experiment“ eingeführt, etablierte sich das Verfahren im Laufe der Zeit als fixer Bestandteil im geförderten Wohnbau. Wien gilt als die Welthauptstadt des sozialen Wohnens, den WienerInnen selbst ist das oft in diesem Ausmaß nicht bewusst.


Mehr als 3.100 WienerInnen nahmen das Angebot in Anspruch und besuchten die Ausstellungen. Für die wohnfonds_wien-Ausstellung wurde auch ein weiterer Film mit dem Titel „25 Jahre Bauträgerwettbewerbe – Die Geschichte eines Wiener Erfolgsmodells im geförderten Wohnbau“ erstellt. Darin kommen alle

Juryvorsitzenden – von den Anfängen der Bauträgerwettbewerbe bis heute –

zu Wort.

1.10.2020



„Die Stadt Wien schreibt die Erfolgsgeschichte der Sanften Stadterneuerung weiter. Mit der neuen

Sanierungsoffensive ,Wir SAN Wien‘ machen wir unsere Stadt für die nächsten Jahrzehnte zukunftsfit und klimafit.“, kündigte unsere Präsidentin und Frauen- und Wohnbaustadträtin Kathrin Gaál am 16. September an. Teil dieser Sanierungsoffensive ist der Start einer neuen Servicestelle für Sanierung:

Seit 1. Oktober 2020 heißt es „Wir geben ,Hauskunft‘".


Mit der Sanierungsberatung für „Häuser mit Zukunft“ wird eine kostenlose Beratungsstelle für alle eröffnet, die Häuser sanieren wollen, unabhängig von einer etwaigen Förderung. Ort der Beratungsstelle ist das forum des wohnfonds_wien.

Das Ziel: Unabhängige Sanierungsberatung und begleitende Informationsveranstaltungen sollen allen EigentümerInnen in Wien das Sanieren ihrer Wohnhäuser und Wohnungen so einfach wie möglich

machen. Die Stadt Wien entwickelt dafür in Zusammenarbeit mit zahlreichen PartnerInnen, wie dem wohnfonds_wien, der UMWELTBERATUNG oder dem ÖVI im EU-geförderten Projekt „RenoBooster“ neue Beratungs- und Servicepakete.

Mit einem ersten Angebot wurde am 1. Oktober 2020 gestartet.

kontakt hauskunft

hauskunft im wohnfonds_wien forum

fonds für wohnbau und stadterneuerung


Schmidgasse 3/Lenaugasse (Ecklokal)

1082 Wien

Hotline:

Mo bis Do 9:00–15:00 und Fr 9:00–12:00 Uhr

Termine gegen Voranmeldung

Di 9–12.30 und Do 12.30–16 Uhr

t: +43 (0)1 402 84 00

e: office@hauskunft-wien.at



Das Team der Hauskunft steht Ihnen für ein

Beratungsgespräch gerne zur Verfügung. Die ExpertInnen informieren auch telefonisch über die Hotline.

Die Jury: Fachleute aus vielen Disziplinen
Gruppenbild vor dem Kenyonpavillion
Vizebürgermeisterin, amtsführende Stadträtin für Wohnen, Wohnbau, Stadterneuerung und Frauen Kathrin Gaál mit sämtlichen Jurymitgliedern und der GF des wohnfonds_wien vor dem Kenyonpavillon des Sophienspitals

21.9.2020



Jurymitglieder ab 01/2021

Vorsitz: Prof. DI Rudolf Scheuvens  

Stellvertretung: Archin DIin Verena Mörkl


Mitglieder:

Arch. DI Rudolf Szedenik, Archin DIin Verena Mörkl, DIin Barbara Fritsch-Raffelsberger, Mag. Klaus Wolfinger, DIin Ingrid Scheibenecker, DI Thomas Knoll, DIin Drin Daniela Trauninger, DIin Georgine Zabrana, Maga Andrea Reven-Holzmann, Dieter Groschopf


Stellvertretung:

Archin DIin Claudia König-Larch, Archin DIin Regina Freimüller-Söllinger,

Mag. Peter Roitner, Mag. Josef Wiesinger, DI Dr.techn. Richard Woschitz, MRICS, DIin Katja Simma, DI Dr. Bernhard Lipp, OSRin Drin Daniela Strassl, MBA, Dr. Gernot Tscherteu, DI Gregor Puscher, DIin (FH) Silvia Hofer


Beratendes Mitglied: Hofrat Dr. Franz Pfiel

Das Gremium für Qualitätssicherung im geförderten Wiener Wohnbau erhält eine neue Jury. Die neuen Jurymitglieder werden unter der Leitung des Stadtplaners Rudolf Scheuvens ab 2021 über geförderte Neubauprojekte in Wien beraten. Rudolf Scheuvens ist seit 2008 Professor für örtliche Raumplanung und Stadtentwicklung an der TU Wien; seit 2014 leitet er ein Planungsbüro in Wien und Dortmund. Seine Expertise spannt den Bogen von Städtebau über Stadt- und Regionalentwicklung bis zur Gestaltung innovativer Planungsprozesse für komplexe Herausforderungen. Er verfügt über hohe Erfahrung hinsichtlich Wettbewerbsverfahren und der Mitwirkung in Expertenjurys. Die Fachleute der interdisziplinär zusammengesetzten Jury bringen Know-how aus den Bereichen Architektur, Ökonomie,

Statik, Tragwerksplanung, Umweltplanung, Landschaftsarchitektur, Gebäudetechnik, Bauphysik und Sozialforschung mit.


Unter der neuen Führung wird die Expertenrunde bis Ende 2023 jedes zur Wohnbauförderung eingereichte Projekt nach den Kriterien des 4-Säulen-Prinzips

(Ökonomie, Architektur, Soziale Nachhaltigkeit und Ökologie) beurteilen, Siegerprojekte von Wettbewerben küren und Förderungsempfehlungen aussprechen.

So kann sichergestellt werden, dass in Wien weiterhin leistbarer Wohnraum im Rahmen höchster Qualitätsansprüche entwickelt und realisiert wird.


Allein seit Einführung der Bauträgerwettbewerbe im Jahr 1995 wurden 80 Verfahren durchgeführt und damit 300 Neubauprojekte errichtet, mehr als 40.000

geförderte Wohnungen realisiert und 1,7 Milliarden Euro an Förderungen ausgezahlt.