Staatspreis Architektur und Nachhaltigkeit 2021
17., Geblergasse 11+13

09.12.2021


Der zum achten Mal verliehene Staatspreis Architektur und Nachhaltigkeit zeichnet hervorragende Leistungen aus, die anspruchsvolle Architektur und ressourcenschonende Bauweisen verbinden.

Unter den vier Gewinnern befindet sich das vom wohnfonds_wien begleitete Projekt SMART BLOCK Geblergasse 11+13 in Hernals.


Zeininger Architekten konnten als Planer und Miteigentümer einer der Liegenschaften mit den Partnern Hollinsky & Partner ZT-GmbH, TB Käferhaus GmbH, Prause iC ZT-GmbH, Profitbau GmbH und SOLO Bau KG ein zukunftsweisendes Projekt umsetzen, das im Juni bereits mit dem 35. Wiener Stadterneuerungspreis ausgezeichnet wurde.


Herzliche Gratulation!


Mehr Infos

Auftakt für den Qualitätsbeirat und Start des Bauträgerwettbewerbs Meischlgasse
Stadtentwicklungsgebiet 23., Meischlgasse

25.11.2021


Ende September wurde im Wiener Architekturzentrum die Testphase des neuen Qualitätsbeirats eingeläutet. Im Rahmen eines wohnfonds_wien-talks kam es zur Präsentation der grundlegenden Idee und des Status-quos der Entwicklung des neuen Qualitätsinstrumentariums im Wiener Wohnbau. Der Qualitätsbeirat garantiert ab sofort bei großen ausgewählten Stadtentwicklungsgebieten eine abgestimmte Quartiersentwicklung zwischen geförderten und freifinanzierten Wohnbauvorhaben. Dabei hat das bauplatzübergreifende Denken in der Planung und der Umsetzung Vorrang, um einen Mehrwert für alle Bewohner*innen und Anrainer*innen dieser Stadtteile zu schaffen. Städtebauliche, freiräumliche, soziale und ökologische Gesichtspunkte werden gesamtheitlich betrachtet. Der sprichwörtliche „rote Faden“ hat oberste Priorität ‒ beim Wohnen, beim Freiraum, bei der Erdgeschoßnutzung, bei den Gemeinschaftseinrichtungen und bei der adäquaten Infrastruktur.

Beim Quartier Meischlgasse im Stadtentwicklungsgebiet „In der Wiesen“ in Liesing kommt der Qualitätsbeirat zum ersten Mal zum Tragen. Der wohnfonds_wien lobte den zugehörigen Bauträgerwettbewerb 23., Meischlgasse am 25. November 2021 aus. Das zweistufige Verfahren umfasst zehn Bauplätze, welche sich auf sechs Bearbeitungsgebiete im rund 95.000 m² großen Quartier verteilen. Neben den geförderten Wohnbauprojekten sind auch freifinanzierte Projekte auf sieben Bauplätzen vorgesehen. Die Schwerpunkte des Bauträgerwettbewerbs bilden ‒ neben klassisch geförderten Wohnungen für unterschiedlichste Zielgruppen ‒ eine klima-resiliente Quartiersentwicklung, Sport und Bewegung, innovative Lösungen für das Arbeiten im Home-Office, leistbares Wohnen für Alleinerziehende sowie die Schaffung von besonders kostengünstigen SMART-Wohnungen. Insgesamt werden im Stadtquartier Meischlgasse rund 1.800 Wohnungen realisiert.

Der Qualitätsbeirat ist Teil des Koalitionsprogramms und stellt eine Weiterentwicklung des interdisziplinär besetzten Grundstücksbeirats des wohnfonds_wien dar. Angesiedelt wird die neue Geschäftsstelle mit Servicecharakter im forum des wohnfonds_wien in der Schmidgasse 3/Lenaugasse (Ecklokal) in 1082 Wien.


Zur Ausschreibung

Der Sammelband Bauträgerwettbewerbe 1995–2004 steht druckfrisch zur Verfügung
Der eben erschienene Sammelband Bauträgerwettbewerbe 1995-2004

22.09.2021


Nach unserem Jubiläumsprogramm 25 Jahre Bauträgerwettbewerbe im Jahr 2020 lassen wir mit diesem Sammelband noch einmal die ersten zehn Jahre des Qualitätsinstruments Revue passieren.

Die Bauträgerwettbewerbe-Bücher sind seit 2005 fixer Bestandteil der Öffentlichkeitsarbeit des wohnfonds_wien, wobei Dokumentation und Transparenz der Verfahren im Mittelpunkt stehen. Die alljährlichen Ausgaben werden von der Branche geschätzt und finden sich seit 15 Jahren in vielen Bücherregalen.

Die Wettbewerbe der ersten zehn Jahre wurden nicht, wie seit 2005 Standard, in einem Bauträgerwettbewerbe-Buch dokumentiert, sondern in Ausstellungen präsentiert. Diese Lücke wird nun geschlossen. Der Sammelband stellt nun die Wettbewerbe und Siegerprojekte aus diesem Zeitraum in kompakter Form dar, womit alle Verfahren in der bereits über 25-jährigen Geschichte der Bauträgerwettbewerbe in Buchform vorliegen.

 

Der Sammelband ist ab sofort kostenlos beim wohnfonds_wien erhältlich und kann am Empfang abgeholt werden.

Lenaugasse 10, 1080 Wien

Öffnungszeiten:

Montag bis Donnerstag zwischen 08:00 und 17:00 Uhr

5 Personen vor einer begrünten Fassade
Jürgen Csernohorszky, Str. für Klima, Umwelt, Demokratie und Personal, Maria Weißenberger, HV Brun, BV Silvia Jankovic, Kathrin Gaál, Str. für Wohnen, Wohnbau, Stadterneuerung und Frauen, Werner Auer, Bereichsleiter Sanierung im wohnfonds_wien

26.08.2021


Es ist wichtig, bereits in der Planungsphase die Grün- und Freiraumgestaltung zu berücksichtigen und auf die ökologischen Maßnahmen Wert zu legen. Auch Gründerzeithäuser mit Fassadenbegrünung bieten ungeahnte Potenziale für grüne Oasen. In der Embelgasse 38-40 in Margareten befindet sich ein Pilotprojekt zur Fassadenbegrünung, das nun als Beispiel für weitere Sanierungsprojekte mit Begrünungsmaßnahmen dient. Mit der straßenseitigen Fassadenbegrünung anhand von Pflanztrögen mit integriertem Bewässerungssystem wurde im Jahr 2004 gestartet.


Knappe Ressourcen, Preissteigerungen auf dem freien Wohnungsmarkt und die Einkommensentwicklung begründen die Notwendigkeit von leistbaren Wohnungen in Wien. Zugleich erfordert der Klimawandel die Priorisierung von ökologischen Anforderungen in der Stadtentwicklung. Eine städtische Infrastruktur mit Freiräumen sowie deren Gestaltung und Begrünung unabhängig vom städtebaulichen Maßstab spielen eine bedeutende Rolle bei der Reduktion des städtischen Hitzeeffektes.




Wohnbaustadträtin und Vizebürgermeisterin Kathrin Gaál sowie Bürgermeister Michael Ludwig präsentieren das 1. Wiener Wohnbaumprogramm

13.07.2021


Als internationaler Vorreiter im geförderten Wohnbau konnte die Stadt Wien durch das 1. Wiener WohnBAUMprogramm ein Zeichen für Klimaschutz setzen.


Unter dem Motto Naturbanes Wohnen mit Holz kommt vor allem klimaschonenden Maßnahmen eine übergeordnete Rolle zu. Rund 1.000 Wohneinheiten werden in der laufenden Legislaturpersiode in Holz- und Holzhybridbauweise entwickelt.


Das Programm zeichnet sich durch folgende Themenschwerpunkte aus:

  • Stärkung der Klimaresilienz – Maßnahmen zur Begrünung, Kühlung, Beschattung und Durchlüftung des Quartiers
  • verstärkter Einsatz von Holz – als natürlicher und stetig nachwachsender Rohstoff und zur Stärkung von heimischen Betrieben
  • Digitalisierung nutzen – Abwägen von bestmöglichen Ausführungsoptionen durch Computersimulation
  • Alternative Energieversorgung – Nutzung von erneuerbaren Energiequellen; ein Schritt in Richtung Klimaneutralität


Dazu wickelt der wohnfonds_wien bereits im Herbst 2021 den ersten Bauträgerwettbewerb ab. Auf 6 Standorten – zwei im 21. und vier im 22. Bezirk – sind jeweils zwischen fünf und 50 Wohneinheiten vorgesehen.

17., Geblergasse 11
17., Geblergasse 11

21.06.2021


Die Gewinner des 35. Stadterneuerungspreises stehen fest. 5 geförderte Projekte wurden mit Güteziegeln ausgezeichnet.


Der Güteziegel in Gold ging an das innovative Projekt SMART BLOCK Geblergasse 11+13 in Hernals. Erstmals wurde ein nachhaltiges Anergienetz in einem gründerzeitlichen Häuserblock implementiert.


Zeininger Architekten konnten als Planer und Miteigentümer einer der Liegenschaften mit den Partnern Hollinsky & Partner ZT-GmbH, TB Käferhaus GmbH, Prause iC ZT-GmbH, Profitbau GmbH und SOLO Bau KG ein zukunftsweisendes Projekt umsetzen, das vom wohnfonds_wien begleitet wurde.


Auch der silberne Güteziegel in dieser Kategorie ging an ein gefördertes Projekt: die Braunhirschengasse 7 in Rudolfsheim-Fünfhaus.

Weitere Auszeichnungen wurden an den Goethehof - einen Gemeindebau in der Donaustadt, an das Objekt Leystraße 81 in der Brigittenau und die Voltagasse 53 in Floridsdorf vergeben.


Herzlichen Glückwunsch!




Ausstellung „Das neue VILLAGE IM DRITTEN ‒ Ökologie hat Vorrang“
BV Erich Hohenberger, GF DI Gregor Puscher, Vizebürgermeisterin und Wohnbaustadträtin Kathrin Gaál und stv. GF Dieter Groschopf
BV Erich Hohenberger, GF DI Gregor Puscher, Vizebürgermeisterin und Wohnbaustadträtin Kathrin Gaál und stv. GF Dieter Groschopf

17.06.2021


Die Ausstellung „Das neue VILLAGE IM DRITTEN ‒ Ökologie hat Vorrang“ präsentiert die Ergebnisse der ersten der beiden Bauetappen. Die breite Öffentlichkeit kann sich vor Ort in einer Industriehalle einen Überblick über das zukünftige Stadtquartier machen. Zu sehen sind: Ausstellungstafeln zur Quartiersentwicklung und zu den geförderten und freifinanzierten Neubauprojekten, Filme und ein Modell.


Eckdaten der Ausstellung:

Alte Plechaty-Halle (ehemalige Aspanggründe)

Zugang gegenüber Otto-Preminger-Straße 17, 1030 Wien

 

von 21.6.2021 bis 15.7.2021

Mo, Di, Mi, Fr 11:00 bis 17:00 h

Do 11:00 bis 19:00 h

Der Eintritt ist frei!

Bauträgerwettbewerb „Village im Dritten“ abgeschlossen
Das Village im Dritten
Das Village im Dritten

27.05.2021


Der wohnfonds_wien wickelte auf den ehemaligen Aspanggründen am Landstraßer Gürtel einen Bauträgerwettbewerb für sechs Bauplätze ab, aus dem rund 800 geförderte Wohnungen hervorgehen. Auf dem Areal, mit einer Gesamtgröße von rund 11 ha, entsteht im Rahmen einer Kooperation des wohnfonds_wien und der ARE Austrian Real Estate bis 2026 ein neues, ökologisch nachhaltiges Stadtquartier. Dieses wird schlussendlich mit rund 1.900 Wohnungen mehr als 4.000 Menschen ein neues Zuhause bieten.

Durch den Bauträgerwettbewerb werden neben klassisch geförderten Wohnungen auch besonders günstige SMART-Wohnungen, Gemeindewohnungen NEU, spezielle Wohnformen für Alleinerziehende, Wohngemeinschaften für junge Menschen sowie ein Baugruppenprojekt auf den Weg gebracht. Zahlreiche Gemeinschaftsangebote, eine maßgeschneiderte Infrastruktur mit Geschäften und Lokalen in belebten Erdgeschoßzonen sowie ein großzügiger Grünraum runden das Angebot ab. Oberste Prämisse beim vorrangig autofrei konzipierten Areal: die ökologisch nachhaltige Quartiersentwicklung als Reaktion auf den Klimawandel.


Link zum Folder

Novelle der Sanierungsverordnung 2008
Pläne auf einem Tisch
Sanieren zahlt sich aus

03.05.2021


Mit der Anfang Mai 2021 in Kraft getretenen Novelle der Sanierungsverordnung wird Wiens Vorreiterposition beim Thema Klimaschutz, klimaschonende Maßnahmen und Nachhaltigkeit aufgrund der hohen Qualität und Innovationskraft des Wiener Wohnbau-Modells noch einmal kräftig ausgebaut.

„Neben Leistbarkeit von Wohnungen und Lebensqualität ist Wien auch beim Thema Klimaschutz seit vielen Jahren international führend. Besonders erfreulich ist, dass das Interesse an unseren vielen Klimaschutz-Maßnahmen in den vergangenen Jahren noch einmal deutlich gestiegen ist“, so Vizebürgermeisterin und Wohnbaustadträtin Kathrin Gaál.

„Am Gebäudesektor, vor allem bei den Bestandsbauten, haben wir einen großen Hebel für CO2-Einsparungen. Durch die Reform der Wiener Sanierungsverordnung werden maßgeschneiderte Konzepte ermöglicht, um hier einen großen Schritt zum Ziel der CO2-neutralen Stadt machen zu können“, so NEOS-Wohnbausprecherin Selma Arapovic.

Eckpfeiler der Sanierungsverordnung

  • Förderung eines Sanierungskonzeptes:

Erstmals wird bereits das Erstellen eines Sanierungskonzepts gefördert. Damit Sanierungsleistungen von Beginn an besser vorbereitet werden können, werden Sanierungskonzepte mit bis zu 5.000 Euro und mit bis zu 50 Prozent der nachgewiesenen Kosten gefördert.

  • Umstellung auf Einmalzuschüsse:

Um die Attraktivität und die Planbarkeit zu erhöhen, werden bestimmte Förderungen nun als Einmalbeträge ausgezahlt und nicht mehr – wie früher – als

Zuschüsse für die Kreditrückzahlung überwiesen.

  • Umrüstung auf effizientere alternative Energiesysteme:

Der Tausch von Heizsystemen wird nun noch stärker gefördert; die Förderung wird von 30 Euro auf 50 Euro pro Quadratmeter Nutzfläche erhöht. Und der

maximale Fördersatz wird von 30 Prozent auf 35 Prozent erhöht.

  • Erhöhung der Förderzuschüsse:

Die Höhe der zwei höchsten Förderstufen wird bei der thermisch-energetischen Wohnhaussanierung von 170 auf 190 Euro bzw. von 130 auf 140 Euro pro

Quadratmeter Nutzfläche erhöht.


Konkrete Informationen zu den einzelnen Punkten der Novelle gibt es bei der „Hauskunft“, der kostenlosen Servicestelle des wohnfonds_wien rund ums Sanieren. Als „Sanierungsberatung für Häuser mit Zukunft“ begleitet sie alle, die Häuser sanieren wollen, unabhängig ob Ein- oder Mehrfamilienhaus, mit oder ohne Förderung.

Informationen gibt es via Mail, Hotline und im Internet unter: office@hauskunft-wien.at / www.hauskunft-wien.at / 01 402 84 00 (aktiv von Montag bis

Donnerstag von 9–15 Uhr und am Freitag von 9–12 Uhr).